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Politik der Freundschaft
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Seit Jahr und Tag treffen sich in Sant Enea, dem antiken borgo im Val di Chio, Freunde aus vielen Ländern der Erde <per essere in compagnia >, um Feste zu feiern oder Theater zu spielen,  um gemeinsam  die Kultur der Toscana, der <Wiege des alten Europa>, sinnlich zu erfahren.
Im Zentrum des Treffens steht die Erfahrung der Freundschaft:  miteinander vertraut zu sprechen  nicht nur um sich gemeinsam mit dem auseinanderzusetzen, was uns widerfährt und was uns bewegt, sondern um freundschaftliche Nähe zu erfahren, die im
alltäglichen Stress des  Erwerbslebens immer mehr verloren geht.  

Aus der Erfahrung  der freundschaftlichen Nähe eines vitalen  Miteinander hetereogener Lebensweisen  möchte der Freundeskreis  die Idee einer „Politik der Freundschaft“, die Derrida am Herzen lag, auch nach "draußen" weiter tragen.

Eine „Politik der Freundschaft“, die vom anderen ausgeht und auf ihn eingeht, ohne das Eigene zu verraten, möchte im beginnendem Zeitalter  des planetarischen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlichster Kulturen  dazubeitragen, die Spaltung der Menschheit in Freund und Feind zu überwinden. Sie widersetzt sich allen globalen Strategien  zur  unilateralen, gewaltsamen  Durchsetzung von Markt-, Macht- und Kapitalinteressen. Sie versucht, das Globale und Universelle durch die lebendige Vielfalt des Lokalen und Konkreten, aber auch umgekehrt das Provinzielle und Enge des Lokalen durch die Weite des Universellen  netzwerkartig zu durchdringen und zu durchmischen, um die starren Verhältnisse, die uns einengen,  < zum Tanzen > zu bringen.