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Der Aufbruch des AENEAS zu neuen Horizonten im Archipel Europa konnte gelingen, weil er getragen wurde vom Respekt für die Eigenart des Fremden und von  der Anerkennung  der Andersartigkeit der Anderen, auf die er bei seiner Suche nach einer neuen Polis traf.  Diese Grundhaltung ermöglichte  eine Politik der Freundschaft, deren Kern Solidarität ist.


Solidarität hat in der Sensibilität für den Anderen ihren Ausgangspunkt. Ihr eigentlicher Antrieb aber sind jene Gefühlskräfte, wie sie in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „Sympathie“  ( griechisch: sym-pátheia ) zum Ausdruck kommen: die gemeinsame Erfahrung und Empfindung von Leid und Not, denen wir alle ausgesetzt sind und die uns zu gemeinsamen Handeln aufrufen.

Unser Aufbruch  in ein neues, planetarisches Zeitalter ist begleitet von Ängsten und Orientierungslosigkeit. Die Götter, die AENEAS noch führten, sind tot.  Aber das, wo für sie standen, lebt in uns weiter.  Die Menschlichkeit dieser Kräfte gilt es zu mobilisieren, damit  Sensibilität, Sympathie und Solidarität der Menschen untereinander im Prozess der Globalisierung nicht verloren gehen.  Alle Menschen, auch die, welche  uns nicht nahe stehen, die weder unserer eigenen Kultur, noch den "eigenen Kreisen" angehören, sind wie wir alle „Gäste dieser Erde“ und haben Anspruch auf  Gastfreundschaft und Solidarität.

Solidarität bedürfen vor allem Menschen, die systematisch zu Objekten globaler Ausbeutung gemacht werden. Die Welt gehört nicht den Siegern im schrankenlosen Wirtschaftswettbewerb, die Menschen auf bloße Konsum- und Rentabilitätsfaktoren reduzieren,  sondern allen, die in ihr leben  –  auch dem „loser“, der es aus eigener Kraft nicht schafft.